Kino
- Allgemeines
- Segmentierung
- Verbände und Vermarkter
- Werbeformen
- Kennzahlen
- Medienübergreifende Kennzahlen
-
Kinowerbung auf einen Blick
- über 4.800 Leinwände
- gute Aussteuerung der Zielregion
- zielgruppengenaue Ansprache durch Wahl des Kinofilms und der
Aufführzeit möglich - Kino ermöglicht hohe Aufmerksamkeit bei der Zielgruppe ohne Ablenkung
- multisensorische Wirkung
- überdurchschnittlich hoher Erinnerungswert
-
Jetzt direkt online buchen!
- Aktuelle Mediadaten
- Kostenlose Erstberatung zum Thema Kinowerbung
- Klassische Leinwandwerbung in 2D und 3D Format
- Samplings
- Ticketwerbung
- Teampromotion
- Display-Platzierung
- Poster/Plakate im Foyer
- Flyerauslage
- 360°Blick- crossmediale Werbung
- Alle Preise und Informationen zur Kinowerbung
Allgemeines
-
Kinowerbung läuft im Vorprogramm des Hauptfilms und ist der Fernsehwerbung sehr ähnlich.
Am häufigsten werden klassische Produkt- oder Markenspots gezeigt. Dabei hat lokale Werbung ortsansässiger Unternehmen eine hohe Bedeutung. Kinowerbung dauert ca. 15 bis 20 Minuten und startet mit dem offiziellen Vorführbeginn des Filmes. Da die Kinowerbung im Aufmerksamkeitsfokus der Zuschauer steht, bleibt die Werbebotschaft gut in Erinnerung.
-
In den sich immer stärker verbreitenden digitalen Kinos kann die Werbung digital und einfach verschickt werden. Dennoch müssen Werbefilme noch häufig als Filmrollen angeliefert werden.
Die Werbung unterliegt gesetzlichen Bestimmungen. So ist es z.B. verboten, Werbung für Alkohol- oder Tabakprodukte vor 18 Uhr auszustrahlen. Darüber hinaus werden Werbefilme von der FSK (Freiwillige Selbstkontrolle der Filmwirtschaft) bewertet und dürfen nur vor freigegebenen Filmen laufen.
Nutzen Sie die Leinwand für emotionale und nachhaltige Werbung!
-
Kinowerbung ist eine erfolgreiche Werbemaßnahme, um die gewünschte Kundengruppe gezielt zu erreichen und eine nachhaltige Markenbindung zu bewirken. Individuelle, gebildete und kaufkräftige Zielgruppen, die sonst nur schwer zu erreichen sind, werden effizient damit angesprochen.
-
Das Medium Kino ist in stetigem Wachstum, allein im vergangenem Jahr waren 130 Millionen Besucher zu verzeichnen. Da Kinowerbung ungeteilte Aufmerksamkeit ermöglicht, vermittelt sie einen wichtigen Impuls gegenüber den Besuchern, sich intensiv mit der Marke, dem Produkt sowie der Werbebotschaft auseinanderzusetzen.
-
Segmentierung
Autokino
Alle Spielfilme, meist in Großstädten.
Cityplex
Kleine und moderne Kinocenter in der Innenstadt, die mit drei bis sechs Sälen ausgestattet sind und hinsichtlich Technik und Komfort den Multiplex- Kriterien gerecht werden. Diese Kategorie wird nicht von allen Werbeverwaltungen ausgewiesen.
Erotikkino
Erotisches Programm für Zuschauer ab 18 Jahre.
Familienkino
Sind die am weitverbreitesten Kinotheater innerhalb Deutschlands mit einem breit gefächerten Programm aller Spielfilme.
Filmkunstkino
Fokus auf die Darstellung anspruchsvoller Filme.
IMAX-Theater
Kinoform, die aufgrund ihrer sehr großen Leinwand (bis zu 500m2) eine herausragende Wirkung in Filmqualität und Optik aufweist. Das Programm setzt auf Entertainment mit stündlich wechselnden Vorstellungen.
Multiplex
Geräumige, komfortable und mit bester Bild- und Tontechnik ausgestattete Kinocenter, die in der Regel über mindestens sieben Kinosäle verfügen. Neben des Kinobesuchs gibt es zahlreiche gastronomische Angebote und/ oder andere Freizeitmöglichkeiten.
Open-Air Kino
Saisonbedingte Kino-Sonderveranstaltungen unter freiem Himmel.
Programm-Kino
Kino mit festem Monatsprogramm, wobei auch ältere Filmklassiker gespielt werden.
-
Kinobetreiber
Cinemaxx
Zur Cinemaxx AG, die seit 1977 Filmtheater betreibt und bewirtschaftet, gehören 34 Kinocenter mit 295 Leinwänden in Deutschland.
Cineplex
Cineplex ist ein 1996 gegründeter Verbund, zu dem unabhängige mittelständische Kinobetreiber gehören.
Cinestar
Die Cinestar-Gruppe betreibt insgesamt 79 Kinos in Deutschland und ist insbesondere in den Bundesländern Nordrhein-Westfalen, Sachsen und Berlin stark vertreten.
Kinopolis
Kinopolis besitzt neun Kinos selbst und unterhält Partnerschaften mit sechs weiteren.
UCI
United Cinemas International (UCI), ein internationaler tätiger Kinobetreiber, ist seit 2007 in Deutschland am Markt. Zur UCI gehören in Deutschland 24 Kinos.
Yorck
Yorck ist ein Betreiber, der hauptsächlich in Berlin tätig ist. Im gehören insgesamt 14 Kinos an.
Weitere Kinobetreiber und Kinos
Listen der Kinos in Deutschland finden Sie z.B. bei zelluloid, onguru und AG KINO - GILDE e.V.
Verbände
-
FDW - Werbung im Kino e.V.
Der FDW ist der Fachverband für Vermarkter und Spezialmittler im Bereich Kinowerbung. Er ist zuständig und koordiniert die Kinowerbung in Deutschland. Außerdem vertritt er die Interessen seiner Mitglieder.
Des Weiteren veröffentlicht der FDW in regelmäßigen Abständen eigene Studien und angesehene statistische Auswertungen wie die Media-Analyse (MA) oder die Verbraucheranalyse (VA).
-
SAWA - Screen Advertising World Associaltion
Die Screen Advertising World Association ist der internationale Dachver-band der Kinowerbevermarkter. Ziele des Verbands sind die Etablierung von weltweiten Standards und Praktiken in der Kinowerbung und die Verbesserung des Austauschs unter Kinowerbevermarktern und angeschlossenen Dienstleistern. Damit will die SAWA Unternehmen die Schaltung von Kinowerbung erleichtern.
Vermarkter
-
Werbeweischer
Werbeweischer Kinowerbung, gegründet 1954, ist ein unabhängiger Vermarkter für Kinowerbung und bietet die Buchung von Werbung weltweit in allen Kinos an. crossvertise nutzt in Sachen Kinowerbung zu 90% Werbeweischer als renommierten Vermarkter.
Zur Werbeweischer Gruppe gehören u.a.:
Heinefilm Kinowerbung: Ein Kinovermarkter, der sowohl lokale und überregionale Kinowerbung als auch deren Produktion anbietet. Mit über 2500 Leinwänden in Deutschland gehört dieses Unternehmen zu den größten Vermarktern.
Union Kinowerbung: Ein Vermarkter von über 1000 Leinwänden in Deutschland.
Weitere Vermarkter
-
RoWo Mediagroup
Zur RoWo Holding gehören mehrere Kinovermarkter, die unter eigenem Namen agieren.
Die Cinema Advertising Group (CAG) ist Kinovermarkter für alle Kinos in Deutschland. Sie ist spezialisiert auf die deutschlandweite Leinwandwerbung, Promotion & Events sowie Ambientwerbung in Kinos und verwaltet drei der größten Multiplex-Kinos in Deutschland: das Mathäser in München, das Cinecitta in Nürnberg und den Cinedom in Köln.
Ancora Werbung: Ein insbesondere in Bayern tätiger Kinovermarkter, der Beratung, Planung und Produktion im Rahmen von Kinowerbung anbietet.
Wolf Werbung: Ein Spezialist für lokale und regionale Leinwandwerbung.
Werbeformen
-
Klassische Leinwandwerbung
Kinowerbung ist der Fernsehwerbung relativ ähnlich, allerdings sind die Spots in der Regel länger und aufwendiger gestaltet.
Die einzelnen Spots werden innerhalb eines Werbeblocks gesendet, der zum offiziellen Vorführbeginn des Filmes startet. Durch die besondere Gestaltung der Spots und den großzügigen Einsatz von Bild- und Audioeffekten ist die volle Aufmerksamkeit der Kinobesucher garantiert.
-
Weitere Werbeformen
Neben klassischer Leinwandwerbung werden in Kinos zahlreiche andere Werbemöglichkeiten angeboten, die prinzipiell der Ambient-Werbung zuzuordnen sind. Sie können in der Regel aber auch über Kinovermarkter gebucht werden.
Dazu gehören z.B. Werbeflächen im Foyer des Kinos und mit Werbung bedruckte Eintrittskarten oder Popcorntüten.
Eine Übersicht über die Werbeformen in Kinos bietet z.B. www.werbeweischer.de.
Festbuchung
Bei der Werbeform Festbuchung wird die Werbekampagne für eine feste Laufzeit gebucht. Hierbei gibt es zwei Unterscheidungen:
-
Cinema Reloaded fix
Bei Cinema Reloaded fix wird die Einschaltform anhand eines festen Budgets und fester Laufzeit in Wochen reguliert (Festbuchung). CR-fix garantiert Planungssicherheit und ist die adäquate Werbeform für kleinere Kampagnen ab 30 Sekunden. Es ist eine exakte regionale Aussteuerbarkeit aller Säle über die Einzelselektion möglich.
-
Regionalkampagne
Die Regionalkampagne bietet sich gut für kleine Kampagnen mit Werbespots (13-29 Sekunden) an.
Performance-basierte Buchung - Cinema Reloaded
Bei Cinema Reloaded wird eine vorher bestimmte Kontaktanzahl zu einem fixen Budget gebucht (performance-basiert). Dabei sind Kampagnenlaufzeit sowie Frequenz variabel und richten sich nach dem Erreichen der tatsächlich erzielten Kontakte.
Ihre Vorteile
Mit Cinema Reloaded, dem revolutionären Planungs- und Buchungstool von WerbeWeischer, werden die Zielgruppen ohne Streuverluste erreicht und Kinowerbung somit noch effizienter genutzt.
Die Leistungsvorteile liegen bei bis zu 50% im Vergleich zur herkömmlichen Buchung. Die Abrechnung erfolgt dabei performance-basiert nach Cost-per Visit (CpV). Aus diesem Grund wird der Leistungsumfang in tatsächlichen Besucherzahlen gemessen. Dafür gibt WerbeWeischer Ihnen eine 100%-ige Erfolgsgarantie: Falls die Leistung der Kinokampagne unter dem festgelegten Niveau liegt, erhalten Sie von dem Unternehmen einen Ausgleich.
Werden durch die Werbemaßnahmen mehr Kontakte erreicht als im Vorfeld gebucht wurden, so fallen keine zusätzlichen Kosten an. Die Planung, Buchung und Abrechnung der Kampagnen ist also einfach und transparent.
Targeting Produkte
-
GeoFocus
- Bei der Werbeform GeoFocus werden die Städte, die gewünschten Kinocenter sowie die Säle, in denen die Werbung geschaltet werden soll, bestimmt
- Der Basispreis beträgt € 2,45 pro Sekunde pro 1000 Kontakte
- GeoFocus ist besonders interessant für regionale Brands
IndividualFocus
- Der IndividualFocus dient der Ergänzung zum AudienceFocus, wobei zusätzlich zu dem vordefinierten Zielgruppen-Cluster eine individuelle Auswahl von Filmen zu treffen ist, in denen die Werbung geschaltet wird (Filmcluster)
- Der Basispreis beträgt € 2,75 pro Sekunde pro 1000 erreichte Kontakte
-
AudienceFocus
- Im Vorfeld wird eine bestimmte Zielgruppe ausgewählt, sogenannte Cluster, die durch die Werbung angesprochen werden sollen
- Danach wird in den zielgruppenspezifischen Filmen die Werbung ganztägig platziert (Ausnahme AdultFocus: Schaltung auch erst ab 18Uhr möglich)
- Basispreis von € 2,60-2,75 pro Sekunde pro 1000 erreichte Kontakte
FilmFocus
- Diese Werbeform bietet die Möglichkeit, einen speziellen Film auszuwählen und gezielt die optimale Platzierung eines filmbezogenen Produktes zu erreichen.
- Der Basispreis beträgt € 2,75 pro Sekunde pro 1000 erreichte Kontakte
-
Diese Cluster stehen zur Verfügung:
FemaleFocus
(Werbung wird vor Filmen mit weiblicher Zielgruppe geschaltet)
MaleFocus
(Werbung wird vor Filmen mit männlicher Zielgruppe positioniert)
YoungFocus
(Für die Zielgruppe 16-29 Jahre)
FamilyFocus
(Werbung wird vor Familienfilmen geschaltet)
AdultFocus
(Für die Zielgruppe älter als 18 Jahre)
PremiumFocus
(Für die Zielgruppe 30+ Jahre und Abitur/Studium)
360° - Blick
-
Nutzen Sie den 360°-Blick: Filmfans können durch Vernetzung mit Online- oder Mobilewerbung auch vor (oder nach) ihrem eigentlichen Kinobesuch angesprochen werden.
Die Zielgruppe kann beispielsweise schon bei der Information über den Film oder dessen Stars sowie bei der Verabredung mit Freunden zum Kinobesuch auf das Produkt aufmerksam gemacht werden.
Der leistungsstarke und emotionale Markenauftritt kann bereits vor dem Kinosaal beginnen! Below-the-Line-Werbung, z.B. auf Ticketstreifen oder Ambient-Medien sind Touchpoints, mit denen man die Besucher bereits im Foyer mit der Markenbotschaft begeistern kann.
Mit jedem Touchpoint im Foyer dringt die Werbebotschaft mehr ins Bewusstsein des Kinobesuchers ein, bis schließlich der Auftritt der Marke auf der Leinwand als Höhepunkt wahrgenommen wird.
-

Weitere Werbeflächen im Kino
Kennzahlen
-
Kinobesucher pro Woche (Kontakte pro Woche)
Der Wert Kinobesucher pro Woche gibt an, wie häufig ein Kino in einer Woche frequentiert wurde. Dabei wird die Anzahl der Kontakte mit einem Werbespot gemessen, man erfährt aufgrund möglicher Mehrfachbesuche allerdings nicht die exakte Reichweite des Spots.
Besucherfrequenzen einzelner Kinosäle in einem Jahr
Der IVW veröffentlicht jährlich das Handbuch "Die Besucherfrequenz der Filmtheater", in dem die Anzahl der letztjährigen Besucher von mehr als 80 % der deutschen Kinosäle aufgeführt wird. Dieser Wert ist für lokale Schaltungen sehr wichtig und dient als Bemessungsgrundlage für die Kalkulation der Einschaltpreise.
-
Durchschnittlicher Eintrittspreis
Der durchschnittliche Eintrittspreis kann einen Hinweis auf die Kaufkraft der Zielgruppe, aber auch auf die voraussichtliche Besucherzahl geben. Einige Abrechnungsmodelle garantieren eine Mindestbesucherzahl, verlangen aber keinen Aufpreis bei einer höheren Anzahl von Besuchern.
Einschaltpreis pro Sekunde
Mit der Anzahl der Besucher, dem Einschaltzeitraum, der Dauer des Spots und der Attraktivität der Zielgruppe variiert der Einschaltpreis pro Sekunde, den ein werbetreibendes Unternehmen an das Kino oder einen Mittler zahlen muss. Kinowerbungen, die länger als 30 Sekunden dauern, werden Werbefilme genannt, kürzere heißen Werbespots.
Medienübergreifende Kennzahlen
-
Bekanntheitsgrad
Der Bekanntheitsgrad einer Marke bezeichnet den Anteil der Personen, die diese Marke dem Namen nach kennen bzw. schon mit ihr in Kontakt gekommen sind. Man kann zwischen ungestütztem und gestütztem Bekanntheitsgrad unterscheiden: Mit der ungestützten Bekanntheit bezeichnet man den Anteil der Personen, die sich aktiv an ein Medium erinnern (Welche Waschmittel kennen sie?). Die gestützte Bekanntheit bezieht auch diejenigen Personen ein, die ein Medium wiedererkennen (Kennen Sie Persil?). Da der gestützte Bekanntheitsgrad in der Regel deutlich höher als der ungestütze ist, muss man genau darauf achten, wie ein Bekanntheitsgrad ermittelt wurde.
Der Bekanntheitsgrad eines Mediums spielt bei Kaufentscheidungen oft eine zentrale Rolle. Das sogenannte AIDA-Modell veranschaulicht 4 Phasen, die zur Kaufentscheidung führen sollen. Bevor ein Kunde ein Produkt erwirbt, muss seine Aufmerksamkeit auf das Produkt gelenkt werden. Der Bekanntheitsgrad trägt wesentlich zur erstrebten Aufmerksamkeit bei. Daher gilt im Modell: Je höher der Bekanntheitsgrad, desto höher die Kaufwahrscheinlichkeit.
-
Gross Rating Point (GRP)
Neben Nettoreichweite und Durchschnittskontakten ist der GRP einer der am häufigsten genutzten Werte bei der Mediaplanung. Er wird berechnet, indem der prozentuale Wert der Nettoreichweite (d.h. Anteil der Nettoreichweite an der Zielgruppe) mit den Durchschnittskontakten multipliziert wird.
Hat eine Werbekampagne z.B. 50% ihrer Zielgruppe mindestens einmal erreicht und die Anzahl der Durchschnittskontakte ist 4 (d.h. im Schnitt ist eine Person 4 mal von einem Werbemittel der Kampagne erreicht worden), so berechnet sich der GRP als 50 X 4 = 200.
-
Interne Überschneidung
Die interne Überschneidung bezeichnet die Überschneidung der Nutzer verschiedener Ausgaben desselben Werbeträgers.
Medien, die einen hohen Stammleseranteil haben, d.h. schwach kumulieren, haben eine hohe interne Überschneidung. Mit diesen Medien kann man kein großes Reichweitenwachstum erzielen, erreicht jedoch viele Personen öfters.
Medien, die einen geringen Stammleseranteil haben, d.h. stark kumulieren, haben eine geringe interne Überschneidung. Entsprechend kann man durch Mehrfachschaltung in einem solchen Medium ein hohes Reichweitenwachstum erzielen, erreicht seine Zielpersonen aber weniger oft.
-
Externe Überschneidung
Die externe Überschneidung bezeichnet die Überschneidung der Nutzung verschiedener Werbeträger. Schaltet man also Anzeigen in zwei Werbeträgern mit relativ hoher externer Überschneidung wie z.B. Bild und Auto Bild, so erzielt man ein geringes Reichweitenwachstum, erreicht seine Zielpersonen aber häufig. Entsprechend resultiert aus Anzeigenschaltung in zwei Werbeträgern mit geringer externer Überschneidung ein hohes Reichweitenwachstum bei geringer Kontaktzahl pro Zielperson.
-
Der weiteste Benutzerkreis
Der weiteste Nutzerkreis (WNK) eines Mediums umfasst alle Personen, die dieses Medium in den letzten 12 (Print) bzw. 14 (TV und Radio) Erscheinungsintervallen benutzt haben. Im Printbereich spricht man vom weitesten Leserkreis, beim Fernsehen vom weitesten Seherkreis und beim Radio vom weitesten Hörerkreis.
-
Der weiteste Kennerkreis (WKK)
Der weiteste Kennerkreis eines Mediums umfasst alle Personen, die sich daran erinnern, dieses Medium jemals konsumiert haben.
-
Reichweite
Die Reichweite eines Werbeträgers umfasst den Anteil der Personen, die in einem bestimmten Zeitraum Kontakt mit diesem Werbeträger hatten. Die Reichweite kann dabei auf die Gesamtbevölkerung oder auf eine bestimmte Zielgruppe bezogen werden. Je nach Art des Werbeträgers gibt es unterschiedliche Daten für die Ermittlung der Reichweite. Beim Fernsehen ist dies z.B. die Einschaltquote, bei Printmedien die verbreitete Auflage.
-
Nettoreichweite
Die Nettoreichweite gibt an, wie viele Personen mit einem bestimmten Werbemittel bzw. einer Werbung mindestens einmal in Kontakt kamen. Dabei spielt es keine Rolle, in welchen Werbeträgern wie viele Kontakte entstanden sind, da nicht die Kontakte, sondern die Personen gezählt werden.
-
Bruttoreichweite
Im Unterschied zur Nettoreichweite wird bei der Bruttoreichweite die Summe der einzelnen Reichweiten mehrerer Werbeträger gebildet. Da es dabei in der Regel zu Überschneidungen kommt, ist die Bruttoreichweite meist höher als die Nettoreichweite. Genau genommen ist die Bruttoreichweite also keine Reichweite, sondern die Bruttokontaktsumme. Sie gibt nicht die Anzahl der Personen, die mit einem Werbeträger Kontakt hatten, sondern die Anzahl der Kontakte selbst an.
Bei einer Einschaltung in einem Medium ist die Netto- und die Bruttoreichweite identisch, da es in diesem Fall zu keinen Überschneidungen kommen kann.
-
Kumulation (Reichweitenwachstum)
Werbeträger, die eine regelmäßige Nutzerschaft haben und über mehrere Erscheinungsintervalle nur wenig neue Nutzer hinzugewinnen, haben ein schwaches Nettoreichweitenwachstum.
Werbeträger, die eine unregelmäßige Nutzerschaft haben und über mehrere Erscheinungsintervalle viele neue Nutzer hinzugewinnen, haben ein starkes Nettoreichweitenwachstum.
Diese Ansammlung neuer Zielpersonen durch eine Werbeaktion nennt man auch Kumulation. Schwach kumulierende Medien sind z.B. Abozeitungen, stark kumulierende Medien sind z.B. reine Nachrichtensender.
-
Tausend-Kontakt-Preis (TKP)
Der Tausend-Kontakt-Preis (TKP) gibt an, welcher Geldbetrag aufgewendet werden muss, um bei einer Werbekampagne 1000 Kontakte zu erreichen. Jeder Sichtkontakt (bzw. beim Radio Hörkontakt) mit der Werbung wird einzeln gezählt, d.h. eine Person kann auch mehrere Kontakte haben.
Beim TKP wird weder die Kontaktintensität noch die Qualität des Trägermediums oder des Werbemittels berücksichtigt. Da es sich also um eine rein quantitative Preisbestimmung handelt, kann allein mithilfe des TKP keine endgültige Aussage über das Preis-Leistungsverhältnis eines Werbeträgers getroffen werden.
-
Tausend-Nutzer-Preis (TNP)
Der Tausend-Nutzer-Preis (TNP) gibt an, welcher Geldbetrag aufgewendet werden muss, um bei einer Werbekampagne 1000 verschiedene Personen zu erreichen, d.h. auch Personen mit mehreren Sicht- oder Hörkontakten werden nur einmal gezählt.
Mithilfe des TNP kann wie beim TKP keine endgültige Aussage über das Preis-Leistungsverhältnis eines Werbeträgers getroffen werden, da die Messung weder über die Kontaktintensität noch über die Qualität des Trägermediums und des Werbemittels Auskunft gibt.
-
Durschnittskontakte
Die Durchschnittskontakte eines oder mehrerer Werbeträger sind die durchschnittlichen Kontakte pro Zielperson. Der Wert berechnet sich als der Quotient aus der Anzahl der Kontakte (Bruttoreichweite) und der Anzahl der Nutzer (Nettoreichweite). Der englische Fachbegriff für Durchschnittskontakte lautet opportunity to see (OTS) und beschreibt ebenfalls die Durchschnitts-Kontaktgelegenheiten für eine Person, die mindestens einmal erreicht wurde.
Je höher die Überschneidung der Werbeträger einer Kampagne ist, desto mehr Durchschnittskontakte erreicht die Kampagne (und umgekehrt). Die Mediastrategie bestimmt, ob bei einer Werbekampagne die Anzahl der Durchschnittskontakte oder das Kriterium Reichweite im Vordergrund steht.

Deutsch
Deutsch





