- Allgemeines
- Segmentierung
- Verbände und Vermarkter
- Werbeformen
- Kennzahlen
- Medienübergreifende Kennzahlen
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Printwerbung auf einen Blick
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- zielgruppengenaue Ansprache durch Differenzierung der Titel
- hohe Kontaktintensität
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Allgemeines
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Printmedien nehmen nach wie vor eine sehr wichtige Rolle im deutschen Werbemarkt ein. Der Anteil an den gesamten Netto-Werbeeinnahmen der Medien lag auch 2009 wieder bei gut 50 % (ZAW). Alleine Tageszeitungen erreichen in Deutschland täglich fast 75% der Bevölkerung ab 14 Jahren.
Printwerbung kommt meistens als klassische Anzeige vor, die in verschiedenen Formaten angeboten wird oder als Beilage zu verschiedenen Zeitungs- und Magazinarten.
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Weiterhin richten sich Printmedien - insbesondere Fachzeitschriften - an spezielle Zielgruppen. Dadurch können Streuverluste größtenteils vermieden werden
Rezipienten akzeptieren besonders die Werbung in Printmedien. Aus diesem Grund sind die Konsumenten auch entsprechend positiv hinsichtlich dieser Werbung eingestellt. Dies wird durch zahlreiche Studien belegt.
Segmentierung
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Kundenmagazine werden von Unternehmen gratis an Kunden verteilt, dienen der Kundenbindung und behandeln inhaltlich Themen mit Bezug zum Unternehmen.
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Tageszeitungen erscheinen täglich. Die Zeitungen richten sich mit einer umfassenden Berichterstattung an ein allgemeines Publikum.
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Fachzeitschriften sind Zeitschriften, die sich mit einem klar eingegrenzten Fachgebiet beschäftigen und sich hauptsächlich an interessierte Leser richten.
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Wochenzeitungen sind Zeitungen, die wöchentlich erscheinen und das Bindeglied zwischen Zeitschriften und Tageszeitungen bilden, wobei sie letzteren stark ähneln.
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Publikumszeitschriften sind Zeitschriften, die sich an eine breite Zielgruppe richten und kein fachspezifisches Grundwissen voraussetzen. Special-Interest-Zeitschriften werden häufig als Untergruppe der Publikumszeitschriften bezeichnet. Sie grenzen sich durch fachspezifische Themen ab, im Vergleich zu Fachzeitschriften fehlt ihnen jedoch der berufsbezogene Kontext.
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Anzeigenblätter sind Zeitungen, die in der Regel wöchentlich erscheinen. Die Blätter sind gänzlich aus den Werbeeinnahmen finanziert und werden daher meist kostenlos verteilt. Aus diesem Grund verfügen sie über einen sehr großen Leserkreis.
Verbände
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VDZ
Der Verband Deutscher Zeitschriftenverleger (VDZ) ist ein Dachverband, dem insgesamt etwa 400 Verlage, die mehr als 3000 Zeitschriften verlegen, angehören.
Als Arbeitgeberverband vertritt er diese in der Öffentlichkeit und führt die Tarifverhandlungen für Redakteure.
Des Weiteren steht der VDZ den Mitgliedsverlagen in Form von Arbeitsgruppen und Ausschüssen beratend zur Seite.
PZ-Online ist ein Portal des VDZ, auf dem Mediadaten der im VDZ organisierten Zeitschriften abgerufen werden können.
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ZMG
Die Zeitungs-Marketing-Gesellschaft (ZMG) ist die Marketingorganisation der Zeitungen und Zeitungsgruppen in Deutschland. Sie unterstützt die Medien bei der Planung von Werbemaßnahmen, bietet Studien an und agiert als Mittler zwischen Media-Agenturen, werbetreibenden Unternehmen und Zeitungsverlagen.
Der Planungsservice der ZMG gibt detaillierte Informationen zu den Leistungswerten des Werbeträgers Zeitung und offeriert Unterstützung bei der Umsetzung von Kampagnen.
Die Zeitungen ist ein Portal der ZMG, auf dem sich alle am Medium Zeitung Interessierten informieren können.
Vermarkter
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Bauer Media KG
Bauer Media KG agiert als Vermarkter der Print- und Online-Medien der Bauer Media Group in Deutschland.
Gruner + Jahr Media Sales
Gruner + Jahr Media Sales vertreibt als hauseigener Vermarkter die Printtitel des Gruner + Jahr-Verlages.
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Burda Community Network
Das Burda Community Network vertreibt als größter deutscher Printvermarkter die (Print-)Medien aus dem Haus Hubert Burda Media.
Axel Springer Media Impact
Axel Springer Media Impact vertreibt die Werbeflächen in den Zeitungen und Zeitschriften der Axel Springer AG.
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iq media market
iq Media Market ist der Vermarkter einiger großer Tages- und Wochenzeitungen in Deutschland, wie z.B. des Tagesspiegel oder der Zeit. Zum Portfolio zählen außerdem einige Zeitschriften wie die Wirtschaftswoche oder Spektrum der Wissenschaft.
Verlage und Verlagsgruppen
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Bauer Media
Das Kerngeschäft der in Hamburg ansässigen Bauer Media Group dreht sich um Publikumszeitschriften. Zum Portfolio gehören z. B. die Jugendmedienmarke BRAVO, die Programmzeitschrift TV Movie und die Wissenszeitschrift Welt der Wunder.
Gruner + Jahr
Die Gruner + Jahr AG & Co KG (G+J) mit Unternehmenssitz in Hamburg ist eines der größten Druck- und Verlagshäuser Europas. Zu den über 70 von G+J herausgegebenen Titeln gehören stern, die GEO-Magazine, Financial Times Deutschland und viele weitere.
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Hubert Burda Media
Der Unternehmenssitz von Hubert Burda Media liegt in Offenburg. Insgesamt gehören mehr als 70 Printtitel in Deutschland zur Burda Media Group, wobei Focus einer der bekanntesten Ableger ist.
Axel Springer
Die Axel Springer AG wurde 1946 in Hamburg gegründet und sitzt heute hauptsächlich in Berlin. Der Verlag bringt über 240 Zeitungen und Zeitschriften heraus. Hierzu gehört unter anderem die größte deutsche Tageszeitung BILD. Weitere Titel sind z.B. Die Welt, Berliner Zeitung, Bild der Frau, Hörzu und Sport Bild.
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Weitere Verlage und Verlagsgruppen
Eine Liste der Zeitungsverlage und Zeitschriftenverlage finden sie hier
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Werbeformen
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Klassische Anzeigen
Die Anzeige ist die klassische Werbeform. Sie macht ungefähr 80% der gesamten Printwerbung aus.
Anzeigen unterscheiden sich in den folgenden Kriterien:
Seitenformat: Bei Magazinen ist der Preis einer Anzeige in der Regel vom Seitenanteil abhängig. So gibt es z.B. halbseitige (1/2), ganzseitige (1/1) und doppelseitige (2/1) Anzeigen. Anders in Zeitungen: Dort belegt eine Anzeige eine feste Anzahl von Spalten. Der Preis berechnet sich aus dieser Anzahl * der gewünschten Höhe der Anzeige in mm * dem Preis pro mm.
Platzierung: Normalerweise wird die Position einer Anzeige innerhalb einer Zeitung oder Zeitschrift von der Redaktion festgelegt. Die Platzierung einer Anzeige an besonderen Stellen, wie z.B. auf dem Umschlag, in einer besonderen Rubrik (z.B. Wirtschaftsteil, Stellenanzeigen, Marktteil) oder auf einem festgelegten Werbeplatz ist meist zu gesonderten Konditionen buchbar. Häufig verwendete Sonderplatzierungen sind z.B.:
- Titelkopf-Anzeige: Anzeige auf der Coverseite neben dem Titel
- Panorama-Anzeige: Anzeige, die sich über zwei Seiten erstreckt
Farbe: Die Wahl, ob eine Anzeige schwarz-weiß oder im Mehrfarbendruck erscheint, kann eine Auswirkung auf den Preis haben. Üblich bei Zeitschriften ist der Vierfarbdruck mit den CMYK-Prozessfarben.
Anschnitt oder Satzspiegel: Ist eine Anzeige im Satzspiegel platziert, so wird der weiße Rand, der sich um die Textseite befindet auch bei Anzeigenseiten beibehalten. Bei einem Anschnitt bedeckt die Anzeige die Seite bis zum Seitenrand. Die Anzeige muss hierbei etwas größer entworfen werden, da ein zusätzlicher Schnittrand berücksichtigt werden muss.
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Sonderwerbeformen
Neben klassischen Anzeigen gibt es zahlreiche besondere Formate, (auch als AdSpecials bezeichnet) die hohe Aufmerksamkeitswerte erzielen, in der Produktion sowie Belegung entsprechend kostspieliger sind und eine aufwendigere Planung erfordern.
Übersichten über Sonderwerbeformen im Printbereich bieten www.die-zeitungen.de und www.pz-online.de im Bereich AdSpecials.
Häufig verwendete Sonderwerbeformen (AdSpecials)
- Prospektbeilagen
- Eingeklebte Antwortpostkarten
- Lesezeichen
- Banderolen
- Warenproben
- Insel-Anzeigen
- Duftpunkte
- Versandtaschen
Kennzahlen
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Remittenden
Remittenden sind die vom Handel nicht verkauften Exemplare, die über einen Großhändler an die Verlage zurückgeschickt oder vernichtet und verrechnet werden.
Druckauflage
Die Druckauflage umfasst die Anzahl der gedruckten Exemplare eines Printmediums.
Freistücke
Als Freistücke bezeichnet man die unentgeltlich verbreiteten Exemplare eines Printmediums.
Verkaufte Auflage
Die verkaufte Auflage beschreibt die Anzahl der im In- und Ausland tatsächlich verkauften Exemplare.
Verbreitete Auflage
Die verbreitete Auflage stellt die Anzahl der Exemplare dar, die vom Verlag verschickt wurden (Einzelhandel, Abonnements, Lesezirkel, Bordexemplare etc.).
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K1-Wert
Der K1-Wert beschreibt die durchschnittliche Leserschaft einer Zeitung oder Zeitschrift. Damit er erhoben werden kann, stellt man ausgewählten Personen des weitesten Leserkreises folgende Frage: Wie viele von 12 Ausgaben der Zeitung/Zeitschrift haben Sie gelesen? Durch das Feststellen der Lesehäufigkeit kann man Kernleser (10-12 Ausgaben), häufige Leser (7-9 Ausgaben), gelegentliche Leser (5-6 Ausgaben), seltene Leser (3-4 Ausgaben) und ganz seltene Leser (1-2 Ausgaben) unterscheiden. Mit diesen Angaben wird die Kontaktwahrscheinlichkeit eines Printmediums pro Ausgabe ermittelt. In der otimistischen Annahme, dass alle Leser ihr Leseverhalten richtig einschätzen, gibt der K1-Wert die Nettoreichweite eines Printmediums an.
Da der K1-Wert weder den Effekt der internen noch der externen Überschneidung (Glossar!) berücksichtigt, kann er Werbetreibenden nur als grober Überblick dienen.
Der weiteste Leserkreis (WLK)
Der weiteste Leserkreis eines Titels umfasst alle Personen, die eine der letzten 12 Ausgaben des Titels gelesen haben.
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Leser pro Exemplar (LpE)
Der LpE-Wert gibt an, wie viele Leser durchschnittlich eine Ausgabe eines Printtitels lesen. Da vor allem in Mehrpersonenhaushalten oder Wartesälen einzelne Ausgaben von mehr als einer Person gelesen werden, ist dieser Wert in der Regel höher als die Auflage.
Der weiteste Kennerkreis (WKK)
Der weiteste Kennerkreis eines Mediums umfasst alle Personen, die sich daran erinnern, diesen Titel jemals gelesen zu haben.
Leser pro werbungführende Seite (LpwS)
Der LpwS-Wert gibt an, wie viele Personen eine werbungführende Seite eines bestimmten Titels durchschnittlich gesehen haben. Dabei werden nur Seiten berücksichtigt, bei denen mindestens ein Viertel der Fläche von Werbung eingenommen wird.
Leser pro Nummer / Leser pro Ausgabe (LpN/LpA)
Der LpN-Wert bezeichnet per definitionem dasselbe wie der K1-Wert, wird aber durch eine andere Methode erhoben. Daher sind die beiden Werte nicht identisch. Der LpA-Wert führt K1 und LpN in einem Wert zusammen.
Medienübergreifende Kennzahlen
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Bekanntheitsgrad
Der Bekanntheitsgrad einer Marke bezeichnet den Anteil der Personen, die diese Marke dem Namen nach kennen bzw. schon mit ihr in Kontakt gekommen sind. Man kann zwischen ungestütztem und gestütztem Bekanntheitsgrad unterscheiden: Mit der ungestützten Bekanntheit bezeichnet man den Anteil der Personen, die sich aktiv an ein Medium erinnern (Welche Waschmittel kennen sie?). Die gestützte Bekanntheit bezieht auch diejenigen Personen ein, die ein Medium wiedererkennen (Kennen Sie Persil?). Da der gestützte Bekanntheitsgrad in der Regel deutlich höher als der ungestütze ist, muss man genau darauf achten, wie ein Bekanntheitsgrad ermittelt wurde.
Der Bekanntheitsgrad eines Mediums spielt bei Kaufentscheidungen oft eine zentrale Rolle. Das sogenannte AIDA-Modell veranschaulicht 4 Phasen, die zur Kaufentscheidung führen sollen. Bevor ein Kunde ein Produkt erwirbt, muss seine Aufmerksamkeit auf das Produkt gelenkt werden. Der Bekanntheitsgrad trägt wesentlich zur erstrebten Aufmerksamkeit bei. Daher gilt im Modell: Je höher der Bekanntheitsgrad, desto höher die Kaufwahrscheinlichkeit.
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Gross Rating Point (GRP)
Neben Nettoreichweite und Durchschnittskontakten ist der GRP einer der am häufigsten genutzten Werte bei der Mediaplanung. Er wird berechnet, indem der prozentuale Wert der Nettoreichweite (d.h. Anteil der Nettoreichweite an der Zielgruppe) mit den Durchschnittskontakten multipliziert wird.
Hat eine Werbekampagne z.B. 50% ihrer Zielgruppe mindestens einmal erreicht und die Anzahl der Durchschnittskontakte ist 4 (d.h. im Schnitt ist eine Person 4 mal von einem Werbemittel der Kampagne erreicht worden), so berechnet sich der GRP als 50 X 4 = 200.
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Interne Überschneidung
Die interne Überschneidung bezeichnet die Überschneidung der Nutzer verschiedener Ausgaben desselben Werbeträgers.
Medien, die einen hohen Stammleseranteil haben, d.h. schwach kumulieren, haben eine hohe interne Überschneidung. Mit diesen Medien kann man kein großes Reichweitenwachstum erzielen, erreicht jedoch viele Personen öfters.
Medien, die einen geringen Stammleseranteil haben, d.h. stark kumulieren, haben eine geringe interne Überschneidung. Entsprechend kann man durch Mehrfachschaltung in einem solchen Medium ein hohes Reichweitenwachstum erzielen, erreicht seine Zielpersonen aber weniger oft.
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Externe Überschneidung
Die externe Überschneidung bezeichnet die Überschneidung der Nutzung verschiedener Werbeträger. Schaltet man also Anzeigen in zwei Werbeträgern mit relativ hoher externer Überschneidung wie z.B. Bild und Auto Bild, so erzielt man ein geringes Reichweitenwachstum, erreicht seine Zielpersonen aber häufig. Entsprechend resultiert aus Anzeigenschaltung in zwei Werbeträgern mit geringer externer Überschneidung ein hohes Reichweitenwachstum bei geringer Kontaktzahl pro Zielperson.
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Der weiteste Benutzerkreis
Der weiteste Nutzerkreis (WNK) eines Mediums umfasst alle Personen, die dieses Medium in den letzten 12 (Print) bzw. 14 (TV und Radio) Erscheinungsintervallen benutzt haben. Im Printbereich spricht man vom weitesten Leserkreis, beim Fernsehen vom weitesten Seherkreis und beim Radio vom weitesten Hörerkreis.
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Der weiteste Kennerkreis (WKK)
Der weiteste Kennerkreis eines Mediums umfasst alle Personen, die sich daran erinnern, dieses Medium jemals konsumiert haben.
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Reichweite
Die Reichweite eines Werbeträgers umfasst den Anteil der Personen, die in einem bestimmten Zeitraum Kontakt mit diesem Werbeträger hatten. Die Reichweite kann dabei auf die Gesamtbevölkerung oder auf eine bestimmte Zielgruppe bezogen werden. Je nach Art des Werbeträgers gibt es unterschiedliche Daten für die Ermittlung der Reichweite. Beim Fernsehen ist dies z.B. die Einschaltquote, bei Printmedien die verbreitete Auflage.
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Nettoreichweite
Die Nettoreichweite gibt an, wie viele Personen mit einem bestimmten Werbemittel bzw. einer Werbung mindestens einmal in Kontakt kamen. Dabei spielt es keine Rolle, in welchen Werbeträgern wie viele Kontakte entstanden sind, da nicht die Kontakte, sondern die Personen gezählt werden.
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Bruttoreichweite
Im Unterschied zur Nettoreichweite wird bei der Bruttoreichweite die Summe der einzelnen Reichweiten mehrerer Werbeträger gebildet. Da es dabei in der Regel zu Überschneidungen kommt, ist die Bruttoreichweite meist höher als die Nettoreichweite. Genau genommen ist die Bruttoreichweite also keine Reichweite, sondern die Bruttokontaktsumme. Sie gibt nicht die Anzahl der Personen, die mit einem Werbeträger Kontakt hatten, sondern die Anzahl der Kontakte selbst an.
Bei einer Einschaltung in einem Medium ist die Netto- und die Bruttoreichweite identisch, da es in diesem Fall zu keinen Überschneidungen kommen kann.
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Kumulation (Reichweitenwachstum)
Werbeträger, die eine regelmäßige Nutzerschaft haben und über mehrere Erscheinungsintervalle nur wenig neue Nutzer hinzugewinnen, haben ein schwaches Nettoreichweitenwachstum.
Werbeträger, die eine unregelmäßige Nutzerschaft haben und über mehrere Erscheinungsintervalle viele neue Nutzer hinzugewinnen, haben ein starkes Nettoreichweitenwachstum.
Diese Ansammlung neuer Zielpersonen durch eine Werbeaktion nennt man auch Kumulation. Schwach kumulierende Medien sind z.B. Abozeitungen, stark kumulierende Medien sind z.B. reine Nachrichtensender.
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Tausend-Kontakt-Preis (TKP)
Der Tausend-Kontakt-Preis (TKP) gibt an, welcher Geldbetrag aufgewendet werden muss, um bei einer Werbekampagne 1000 Kontakte zu erreichen. Jeder Sichtkontakt (bzw. beim Radio Hörkontakt) mit der Werbung wird einzeln gezählt, d.h. eine Person kann auch mehrere Kontakte haben.
Beim TKP wird weder die Kontaktintensität noch die Qualität des Trägermediums oder des Werbemittels berücksichtigt. Da es sich also um eine rein quantitative Preisbestimmung handelt, kann allein mithilfe des TKP keine endgültige Aussage über das Preis-Leistungsverhältnis eines Werbeträgers getroffen werden.
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Tausend-Nutzer-Preis (TNP)
Der Tausend-Nutzer-Preis (TNP) gibt an, welcher Geldbetrag aufgewendet werden muss, um bei einer Werbekampagne 1000 verschiedene Personen zu erreichen, d.h. auch Personen mit mehreren Sicht- oder Hörkontakten werden nur einmal gezählt.
Mithilfe des TNP kann wie beim TKP keine endgültige Aussage über das Preis-Leistungsverhältnis eines Werbeträgers getroffen werden, da die Messung weder über die Kontaktintensität noch über die Qualität des Trägermediums und des Werbemittels Auskunft gibt.
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Durschnittskontakte
Die Durchschnittskontakte eines oder mehrerer Werbeträger sind die durchschnittlichen Kontakte pro Zielperson. Der Wert berechnet sich als der Quotient aus der Anzahl der Kontakte (Bruttoreichweite) und der Anzahl der Nutzer (Nettoreichweite). Der englische Fachbegriff für Durchschnittskontakte lautet opportunity to see (OTS) und beschreibt ebenfalls die Durchschnitts-Kontaktgelegenheiten für eine Person, die mindestens einmal erreicht wurde.
Je höher die Überschneidung der Werbeträger einer Kampagne ist, desto mehr Durchschnittskontakte erreicht die Kampagne (und umgekehrt). Die Mediastrategie bestimmt, ob bei einer Werbekampagne die Anzahl der Durchschnittskontakte oder das Kriterium Reichweite im Vordergrund steht.

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